Der Rechtsanwalt steht beim Internetrecht hoch im Kurs

Das Internet ist voller Tauschbörsen und anderer Seiten, auf denen Filme und Musikstücke gehandelt oder getauscht werden. Beim Filesharing stehen Millionen Dateien zum Download zur Verfügung. Viele Internetnutzer machen von den Möglichkeiten regen Gebrauch. Wenn sie dabei nicht nur Dateien für den privaten Gebrauch herunterladen, sondern urheberrechtlich geschütztes Material für andere zum Download bereitstellen, machen sie sich strafbar. Da der Unterhaltungsindustrie durch den illegalen Tausch von Dateien hohe Verluste entstehen, gehen die Firmen mit Abmahnungen gegen die Nutzer vor. Wer ein solches Schreiben von einem Rechtsanwalt bekommt, sollte sich umgehend ebenfalls rechtlichen Beistand suchen. Fehler im Zusammenhang mit einer Abmahnung können teuer werden.

Mit einem Rechtsanwalt richtig auf Abmahnungen reagieren

Die Urheberrechtsverstöße können manchmal weit zurückliegen, mitunter erinnert man sich kaum noch an bestimmte Alben, einzelne Songs oder auch Filme. Doch beim Surfen im Internet und beim Download oder Upload von Dateien hinterlässt jeder Nutzer im Internet eine Art Fingerabdruck. Es handelt sich um die IP-Adresse, die automatisch gespeichert wird. Diese Adresse ist einem Internetanschluss eindeutig zuzuordnen. Normalerweise sind diese Dateien natürlich nicht öffentlich. Wenn jedoch der Inhaber von Film- oder Musikrechten auf zivilrechtlichem Wege die Herausgabe der Daten vom Provider erwirkt, bekommt er die Adresse des Anschlussinhabers - und schon kann er über einen Rechtsanwalt eine kostenpflichtige Abmahnung verschicken lassen.

Mitunter stellen die Unternehmen, die sich durch illegalen Dateihandel geschädigt fühlen, auch Strafanzeige. Dann ermittelt die Staatsanwaltschaft den Inhaber des Internetanschlusses. Nun kann die Firma auf dem Wege der Akteneinsicht an die gewünschten Daten kommen und wiederum eine Abmahnung verschicken. Wer eine oder gar mehrere solcher Schreiben bekommt, sollte nicht vorschnell handeln. Am besten ist es, sich an einen spezialisierten Rechtsanwalt für Internetrecht (http://www.ms-concept.de) zu wenden. Eine erste Einschätzung des Falls gibt es bereits am Telefon. Im Weiteren kann dann ein Mandat vergeben werden, so dass sich der Rechtsanwalt um die weiteren Schritte kümmern kann.

In der Regel enthält eine Abmahnung zwei Komponenten. Zum einen wird vom Empfänger verlangt, dass er eine vorbereitete Unterlassungserklärung unterzeichnet. Zum anderen soll er die Kostennote des Rechtsanwalts begleichen. Der geforderte Betrag beläuft sich oft auf etliche hundert Euro, mitunter sogar auf mehr als tausend Euro. Manchmal wird auch ein pauschaler Schadensersatz verlangt. Statt vorschnell zu unterschreiben oder die Abmahnung einfach zu ignorieren, sollte man sich Hilfe beim Rechtsanwalt holen. Er weiß, worauf es ankommt, kann oft erkennen, ob noch weitere Abmahnungen drohen und auch für diesen Fall durch korrekte juristische Formulierungen in einer selbst verfassten Unterlassungserklärung vorbeugen.